Tree Climbing School for Cats

This is a little story about our bengal tomcat Timur learning how to climb trees with his friends.

It is Saturday morning and Timur our young Bengal tomcat is the only one in the family who is allowed to wake up my husband mercilessly. Meow!!!…purrrrrpurrrrpurrr….Meowwww!!!…wake up!…..purrrrrpurrrrpurrr….he
puts his nose in Husseins face….Meooow!!!…I want to go outside!!! Believe it or not my husband gets up early in the morning and goes with his tomcat to the backyard. He also
takes our Luna with him because she is already waiting impatiently at the front door. The sun is shining and all the other cats are also in the garden. When Lara comes down to the backyard she takes the cat elevator. Kerstin puts her into a basket and let her down from the balcony in the second floor. Lara comes out of the basket when it arrives on the ground. I really would like to try such an elevator too. That would be fun
surely. Lara, Tobi and Lola start to play with Timur hilariously. He is running around but Timur is also listening to his Dad. When Hussein loudly says NO , Timur immediately stops running or walking and changes his direction. So he does not follow the other cats to the neighbor backyards and he can be in the garden without a cat harness.
Timur really has much discipline for a teen Tomcat. He is eight months old and so a teenager in cat years.

All our cat house – cat children are real masters of climbing. Tobi for instance can go up to the huge birch that stands next to the stonewall in less than a minute although the first boughs are in three meters high. But Tobi can climb like a monkey and hunts for squirrels in the wide and high tree crown. Luna loves to climb the young chestnut tree. The boughs start in two meters high but for Luna this is no problem at all. Only Timur still doesn‘t know how to get up there and he gazes after Luna full of longing.
So my husband carries him on the first bough and Timur started to climb after Luna with much courage. He was getting higher and higher and Lund came down to look after his little brother and encouraged him.

 

Our inexperienced tomcat reached nearly the top of the tree but he didn’t try to come down. So we were really afraid that Timur would not make it and how could we get him down to the ground again. But then Luna came for help again. She started to climb down the tree and Timur did the same. He was very good in climbing down but in the last stage he was falling. He fell and cought himself fortunately in the boughs.
What an exiting adventure! I have made a little video of this

 

 

The next tree Timur used for his exercises was not so high and perfect for finding a wonderful viewing platform. So he spent much time on it and I could take a lot of nice pictures of him.

 

My last little tree climbing story is about Lola the mother of Luna and Lara. Lola has an injured leg since two weeks that is now slowly getting better.
On Sunday morning my husband came into the backyard with Timur and suddenly he was hearing a Meow in the chestnut tree. Lola really climbed up to it with her injured leg and she could not come down anymore. But Hussein had a really good idea how to help her. He took the camping chair that was standing under the tree and held it to Lola as a climbing help. So Lola went over the chair to the next bough and after that Hussein held it on the next place and gave Lola a magic moving stairway to come safely down to the ground.

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Die Baum-Kletter-Schule

Ein kleiner Bericht darüber, wie unser Kater Timur mit seinen Freunden das Klettern übt.

Es ist Samstag Morgen. Timur darf als einziger in der Familie unseren Papa schonungslos wecken. Miau….schnurrrschurrrschnurr, Miauu …steh auf !!!….Miau ……(Nasenstubser)….schnurrrschnurrrrschnurrr… ichwill raus! Und tatsächlich steht Hussein in aller Frühe auf und macht sich mit seinem Katerchen auf den Weg
in den Hof, er nimmt Luna auch gleich mit, denn die wartet schon ungeduldig an der Tür. Die Sonne scheint und alle anderen Kätzchen sind auch schon unten. Da warten Tobi, Lara und Lola. Lara darf neuerdings den Fahrstuhl nehmen. Kerstin setzt sie einfach früh in einen Korb und lässt diesen dann an einem Strick von ihrem Balkon im zweiten Stock aus nach unten. Lara springt auch erst heraus, wenn sie unten angekommen ist. Was für ein Spaß, so einen Fahrstuhl hätte ich auch gern. Timur tollt mit seinen Freunden auf dem Hof herum. Er weiß genau, dass er auf seinen Papa hören muss und so braucht er auch kein Geschirr. Wenn Hussein laut Nein sagt, bleibt der schlaue Kater sofort stehen und ändert dann seine Richtung. Er folgt so den anderen Katzen eben nicht auf die Nachbarhöfe und das ist wirklich sehr diszipliniert für einen Teenie wie Timur.

Alle unsere Katzenhaus- Katzenkinder sind wahre Meister im Klettern. Tobi zum Beispiel ist in der Lage in einer unglaublichen Geschwindigkeit die riesige Birke zu erklimmen, die im hinteren Teil des Gartens steht. Die ersten Äste kommen erst in ca drei Meter Höhe und doch klettert Tobi wie ein Äffchen den glatten Stamm hinauf. Dann vollführt er wahre Drahtseilakte auf den weit ausladenden aber doch recht dünnen Ästen und
jagt den Eichhörnchen nach.
Luna klettert am liebsten auf den jungen Kastanienbaum. Auch dieser hat die ersten Äste erst in 2 Meter Höhe, doch Luna schafft es auch mühelos den glatten Stamm hinauf.
Das hat Timur noch nicht gelernt. Sehnsuchtsvoll schaut er Luna nach. Da hebt ihn mein Mann einfach mal auf die erste Astgabel und lässt Timur von dort aus allein weiter machen. Die Gelegenheit lässt sich unser Kater nicht entgehen und er klettert weiter nach oben. Luna wartet schon auf ihn und kommt ihm sogar entgegen, um
ihm Mut zu machen. Manchmal klemmt er etwas unbeholfen in einer Astgabel fest aber Timur gibt nicht auf und kommt schließlich höher und höher.

 
Wir fragten uns schließlich, ob unser unerfahrener Kater auch weiß, wie er wieder runter kommt. Erst sieht es so aus, als wüsste er nur wie es nach oben geht und Timur kletterte bedrohlich weit hinauf, dorthin wo die Äste schon dünner werden. Mein Mann fragte mich schon zweifelnd: „ Hab ich einen Fehler gemacht? Wie
bekommen wir ihn denn da jetzt runter?“ ich dachte sogar schon daran, eine Leiter zu organisieren. Aber die liebe Luna kam uns wieder zu Hilfe. Sie begann herunter zu klettern und Timur kam so endlich auch auf die Idee, mal die andere Richtung einzuschlagen. Wir waren sehr erstaunt wie geschickt er den Stamm herunter
kam. Diese Technik liegt den Katzen wohl in den Genen. Nur im letzten Teil verlor unserer Katerchen plötzlich den Halt, fiel ein Stückchen und fing sich aber geschickt wieder auf, indem er sich an Zweige klammerte. War das eine Aufregung. Schließlich konnte mein Mann ihn zu fassen bekommen und Timur vom Baum herunter nehmen.
Das war ihm nun aber auch nicht recht, er wäre sicher auch das letzte Stück gerne noch allein hinunter geklettert. Ich hab ein Video von Timurs letzter Abstiegsetappe gemacht:

 

 

Zum Glück gibt es in unserem Hof auch Bäume, die viel einfacher zu erklimmen sind. Der nächste Baum, an dem Timur seine Kletterkünste ausprobierte war so einer. Er ist sogar oben schön geneigt fast parallel zum Boden und hat viele viele Äste. Dort hat Timur dann eine Menge Zeit verbracht, ein wunderbarer Aussichtspunkt.

 

Ein letztes Kletterabenteuer möchte ich euch noch erzählen. Diesmal nicht von Timur, sondern von unserer Mama Katze Lola. Diese ist doch tatsächlich mit ihrem verletzten Bein auf den Kastanienbaum geklettert und als Hussein am Sonntag Morgen mit Timur in den Hof kam, miaute Lola ganz verzweifelt, weil sie es nicht mehr herunter schaffte. Hussein hatte darauf hin den genialen Einfall, ihr eine Abstiegshilfe zu geben in Form  eines Campingstuhls, der meist unter dem Bäumchen steht. Er hielt Lola den Stuhl so nach oben, dass sie darüber  zur nächsten Astgabel gelangte. Dann hielt Hussein den Stuhl wieder neu hin und die schlaue Lola wusste genau, was zu tun war. Sie bekam somit eine mobile Treppe, die sie den Baum hinunter führte. Mein Mann war sehr
beeindruckt wie klug doch diese Katze ist.
Lolas Verletzung scheint zum Glück endlich besser zu werden. Sie humpelt nun nur noch ganz leicht und wir hoffen, dass das Bein bald ganz geheilt ist.

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Tigger und die Schnecken

Tigger ist ein lieber und etwas ängstlicher rot gestreifter Kater, der in der Dachwohnung unserer Nachbarin Suse zu Hause ist. Er lebt dort zusammen mit Bruni einer alten Kartäuser-Katzendame.
Tigger ist ein Wohnungskater. Suse hatte ihn zusammen mit ihrer Tochter Clara aus dem Tierheim geholt. Trotz seiner Ängstlichkeit ist er schon immer auch sehr sehr neugierig und wagt sich bei Gelegenheit auch hinaus ins Treppenhaus. Aber sein liebstes Territorium ist das Dach. Er schlüpft hinaus durchs Fenster und klettert
dort oben herum, als wäre es ein zweites Wohnzimmer. Tigger ist auch ein Meister im Verstecken. Es kommt sogar recht oft vor, dass Suse die ganze Wohnung nach ihm
durchsucht und ihn nirgendwo findet. Irgendwann taucht er dann plötzlich seelenruhig wieder auf, als wäre nichts gewesen und Suse kann sich noch so lange den Kopf zerbrechen, wo er sich wieder versteckt haben könnte. Sie wird es nie erfahren.

Dieses spezielle Talent wurde dem armen Tigger jedoch eines Tages zum Verhängnis.
Suse konnte Tigger mal wieder nicht finden und dachte sich erst nichts Böses dabei. Wenn er nicht gefunden werden will, hab ich sowieso keine Chance, dachte Suse und ging schlafen. Morgen früh wird er schon wieder hervor kommen. Nur diesmal wollte der arme Tigger unbedingt gefunden werden, nur ahnte seine Besitzerin zu dieser Zeit absolut nichts von seinem Unglück.  Am nächsten Morgen, als Tigger noch immer nicht zu sehen war, fing Suse an, sich ernsthaft Sorgen zu machen.
Plötzlich kam ihr der schreckliche Gedanke, ihr Katerchen könnte vom Dach gefallen sein. Sie lief hinunter in den Hof. Dort schaute Suse in alle Ecken nach, unter Bäumen und Büschen … kein Tigger! Zuletzt ging sie noch die alte Kellertreppe hinunter, die von Außen zum Kellereingang führte und dort unten in einer dunklen Ecke fand sie schließlich ein zusammengekauertes Bündel Fell, über und über bedeckt mit Schnecken.

Es war tatsächlich Tigger, der wohl die ganze Nacht im Freien verbringen musste. Er
hatte solche schreckliche Angst gehabt, dass er sich in diese Ecke geflüchtet hatte und sich über viele Stunden nicht mehr bewegte. So hatten die Schnecken Zeit, in aller Ruhe auf ihn drauf zu kriechen und sich ein gemütliches Plätzchen in seinem Fell zu suchen. Tiggers Augen waren weit aufgerissen und er gab keinen Ton von sich. Es war ein erbarmungswürdiger Anblick. Ganz vorsichtig las Suse ihm die Schnecken vom Fell. Sie war noch gar nicht sicher, ob er nicht verletzt war und hob ihn behutsam hoch, tastete ihn ab und ging mit ihm die Treppen hinauf. Zu Suses großer Erleichterung gab Tigger keine Schmerzensschreie von sich und schien unverletzt zu sein. Um ganz sicher zu gehen, dass er auch nichts gebrochen hatte, lies sie ihn die letzte Treppe allein hochlaufen. Kaum hatten Tiggers Pfoten den Boden berührt, sauste er wie ein geölter Blitz hinauf in die Wohnung und schwupp aufs Katzenklo. Das musste sich der Arme wohl die ganze Nacht lang verkniffen haben. Nachdem er sein Geschäft erledigt hatte, begann Tigger damit, sich gründlich zu putzen. Er hörte zwei Stunden lang nicht mehr damit auf und erst als auch der letzte Schmutz aus seinem Fell geleckt war, der an dieses schreckliche Erlebnis erinnerte, schleppte er sich erschöpft in Suses Bett und schlief dort für den Rest des Tages.